Orthomolekular Medizin

Was ist orthomolekulare Medizin?

Dabei handelt es sich in erster Linie um den therapeutischen Einsatz von natürlichen Zellnährstoffen und Zellschutzstoffen, die unter dem Oberbegriff „orthomolekulare Medizin“ zusammengefasst werden.

Der Begriff „orthomolekular“ wurde von dem zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling geprägt. Es bedeutet :  griechisch, orthos = gut, richtig, passend, angemessen – und lateinisch, moles=Masse (im physikalischen Sinne) bzw. der lateinischen Verkleinerungsform, molecula= kleine Masse oder kleine Menge oder eben auch Molekül (bekanntlich die kleinste Einheit einer biochemischen Substanz)

Als „orthomolekular“ bezeichnet man die Verabreichung eines richtigen oder passenden Moleküls in der richtigen Menge zur richtigen Zeit.

Prof. Linus Pauling hat die Orthomolekulare Medizin wie folgt definiert:“Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind“.

Welche Substanzgruppen umfasst der Begriff „orthomolekular“?

Makronährstoffe: Proteine, Kohlehydrate, Fette, Wasser

Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Enzyme und verschiedene pflanzliche Schutzstoffe für den Schutz von Zellen und Bindegeweben.

Mindestens 45 orthomolekulare Mikronährstoffe sind für den Menschen lebenswichtig.

Der Mensch ist ein biochemisches Wunderwerk und sein komplexes Stoffwechselgeschehen reagiert sehr sensibel auf das Fehlen ( letal=tödlich) bzw. auf eine Unterversorgung dieser 45 Mikronährstoffe.

So nützt es z. B. wenig, wenn man den Stoffwechsel anregen möchte und nicht bedenkt, dass die Stoffwechselanregung von dem Vorhandensein, am Besten in ausreichender Form, der essentiellen 45 Mikronährstoffe im Körper abhängig ist.

So hat der Begründer der orthomolekular Medizin, Prof. Linus Pauling allein mit der täglichen Gabe von Vitamin C „der Alleskönner“, die er sich grammweise in die Vene ( i. v.) gespritzt hat, dafür gesorgt, dass er bei guter Gesundheit über 90 Jahre alt wurde.

Da wir nicht nur die entsprechenden 45 Mikronährstoffe und Makronährstoffe brauchen, sondern auch genügend Zellschutz gegen die immer mehr werdenden toxischen Substanzen in Lebensmittel, Textilreinigungsmittel, Lösungsmittel, Umweltgifte, E-Smog, Luftverschmutzung, etc. ist der Begriff Krankheit bzw. Gesundheit wie folgt zu definieren:

Krankheit: ist körperliche und geistige Vergiftung und Degeneration mit der Folge von weniger Lebenskraft

Gesundheit: ist körperliche und geistige Entgiftung und Regeneration mit der Folge von mehr Lebenskraft.

So weiß man z. B. aus Untersuchungen und Studien, also evidenzbasiert, dass allein durch die tägliche Einnahme von mindestens 15 mg Betacarotin, 300 mg Vitamin C und 200 I. E Vitamin E – nur dieser drei orthomolekularen Substanzen – dass das statistische Krebserkrankungsrisiko um ca. 80% auf 20% gesenkt wird. Wenn dann noch Vitamin D3 , Vitamin K2, Zink und Selen in ausreichender Menge dazukommen, ist die Prognose noch besser.

A propos, die erste  wissenschaftliche Studie in der Medizin wurde von einem irischen Schiffsarzt zu Vitamin C, hier Zitrone, durchgeführt. Der „Seekrankheit“ Skorbut (Vitamin C Mangel ) konnte dadurch wirksam begegnet werden. In meiner Naturheilpraxis kann ich mit dem „quantenphysikalischen Messsystem“, genannt MetaScan den individuellen Nährstoffbedarf feststellen, was einer umfangreichen Laboranalyse gleich kommt.